Strahlender Frühlingstag, Warnwesten, Müllsäcke und jede Menge Tatendrang: Beim diesjährigen Ramadama war beim Waldkindergarten Hohenthann wieder Gemeinschaft gefragt. Familien und Kinder packten gemeinsam an – und das gleich an zwei Fronten.
Eine Gruppe zog mit Handschuhen und Müllsäcken entlang der Waldwege und der Hauptstraße, um den dort angesammelten Unrat einzusammeln. Mit Erfolg: Am Ende des Vormittags füllten drei prall gefüllte große Müllsäcke das Ergebnis des Einsatzes. Auch die jüngsten Teilnehmer waren eifrig mit dabei – eine frühe und eindrucksvolle Lektion in Sachen Naturverantwortung.
Gleichzeitig herrschte im Sonnengarten und am Bauwagen rege Betriebsamkeit. Die Hochbeete und Beete wurden gesäubert, gelockert und mit frischer Erde aufgefüllt – bereit für die Pflanzsaison. Der Zaun des Sonnengartens wurde repariert und erneuert, der Sandkasten frisch befüllt. Am Bauwagen entstanden neue Regale für die Spielküche, passend auf Kinderhöhe gezimmert, und auch sonst wurde kräftig gewerkelt: Altlasten wurden entsorgt, das Dach des Unterstands abgekehrt und kleine, aber wichtige Verbesserungen umgesetzt.
Der Ramadama ist beim Waldkindergarten Hohenthann längst mehr als ein jährlicher Pflichttermin. Er ist ein lebendiges Gemeinschaftserlebnis, bei dem Eltern und Kinder Seite an Seite arbeiten – und die Kinder ganz unmittelbar erfahren, was es bedeutet, Verantwortung für die Natur und den eigenen Lebensraum zu übernehmen. Genau das ist Waldpädagogik im besten Sinne.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Familien, die mit Werkzeug, Schubkarren und Einsatzfreude dabei waren und diesen Frühlingstag zu einem vollen Erfolg gemacht haben.

